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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Ihnen hiermit mein Feedback und meine Kritik bezüglich eines Vorfalls mitteilen, der sich am Abend des 30.07.2024 ereignet hat.
Am besagten Abend fand ich ein verletztes Tier und legte es vorsichtig in eine Klappbox, die ich mit einem Handtuch ausgepolstert hatte. Trotz meiner Bemühungen, die Tier Rettung OÖ und ICARA Tier Rettung über SMS zu erreichen, erhielt ich keine Antwort. Daraufhin fuhr ich persönlich zu den jeweiligen Einrichtungen, aber auch dort blieb meine Bitte um Hilfe unbeantwortet.
Bei meiner Ankunft am Tierheim Linz standen zwei Autos vor dem Gebäude, und die Innenbeleuchtung war eingeschaltet. Ich wartete 30 Minuten und klingelte mehrmals, jedoch öffnete niemand die Tür.
Was mich besonders gestört hat, ist die Tatsache, dass die SMS-Kommunikation, die für Gehörlose wie mich essentiell ist, in diesem Fall völlig unzureichend war. Das lässt mich besorgt zurück, wie ich in einer zukünftigen Notsituation mit einem verletzten Tier umgehen soll. Soll ich es einfach liegen lassen?
Ich hoffe sehr, dass Sie diese Situation umgehend ändern und sicherstellen, dass auch Menschen mit Hörbeeinträchtigungen barrierefreien Zugang zu Ihren Dienstleistungen haben. Aufgrund der beschriebenen Situation nahm ich das verletzte Tier mit in meinen Garten, gab ihm Wasser und ein Handtuch und hoffte, dass es sich selbstständig erholen kann. Leider weiß ich nicht, wie es dem Tier jetzt geht.
In Zukunft sollte stets bedacht werden, dass in Österreich nicht nur hörende Menschen leben. Auch Menschen mit Hörbeeinträchtigungen benötigen Zugang zu Ihren Rettungsdiensten. Dies gilt insbesondere für Notfälle, in denen ich, als Besitzer eines Hundes, auf schnelle und zuverlässige Hilfe angewiesen bin.
Ich bitte Sie daher, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und mich darüber zu informieren, wie in Zukunft eine bessere Erreichbarkeit und Unterstützung für Gehörlose gewährleistet wird.
Mit freundlichen Grüßen
Mario Hahn